Presse
30. März 2001
Aus dem Anzeiger von Saanen
Fotos: trf und zvg (Anzeiger von Saanen)
Hotelier Jürg Neunschwander wird Musiker...
«Let’s boogie»! Im Hotel Saanerhof ging letzten Dienstagabend, 27. März
2001, wahrhaft die Post ab. Das Saanerhof-Hotelier-Ehepaar Jürg und
Susanne Neuenschwander lud zu einem Nachtessen mit musikalischer Show
ein. «Let’s boogie».
Jürg Neunschwander – der «Maulgeigenspieler», Pianist und Gitarrist!
Wer hätte das gedacht? Das schweizweit bekannte Duo Nico Brina (Piano)
und Thomas Fahrer (Schlagzeug) unterhielt die 80 Personen in der
Saanenstube mit bestem Boogie Woogie, Blues und Rock’n’Roll. Und
Hotelier Jürg Neuenschwander überraschte – wie eingangs erwähnt – mit
gekonnten musikalischen Einlagen zusammen mit dem Duo. Ein neuer
Hotelier und gleichzeitig (musikalischer) Unterhalter ist im Saanenland
geboren. J. Neuenschwander hat bewiesen, dass er nicht nur gut kochen,
sondern auch bestens musizieren kann...
Weltmeister als schnellster Boogie-Woogie-Spieler
Nico Brina ist wahrhaft einsame Spitze auf seinem Tasten-Instrument.
Mit 608 Anschlägen mit der linken Hand pro Minute (!) hat er den Einzug
in das «Guinness Book of Records 1996» geschafft. Und dass seine
technische Versiertheit nicht von schlechten Eltern ist, das bewies er
zusammen mit seinem Schlagzeugpartner im Saanerhof eindrücklich. Er
vermochte fast alle Gäste zu überzeugen und von den Stühlen zu reissen.
Let’s boogie!
Höhepunkt des Abends waren aber sicher die Auftritte zusammen mit Jürg
Neuenschwander. Zu Ehren des Gastgebers hat Nico Brina einen eigenen
Text «Üser Jüre vo Saane» kreiert – eine Hymne auf Jürg Neuenschwander,
den Hotelier, Harley-Fahrer und Musiker. Er singt dabei: «Jürg steit
vor der Türe u seit chämet ine, mir hei Platz u gheizt...». Let’s
boogie!
11. Juli 2000
Aus dem Anzeiger von Saanen
Jürg und Susanne Neuenschwander-Matti: 20 Jahre Gastgeber im Saanerhof
Fotos: trf und zvg (Anzeiger von Saanen)
Ein genussreicher Dreigänger wurde letzten Donnerstag, 27. Juli 2000, als Jubiläumsmenu den Gästen des Saanerhofes
auf der Terrasse serviert.
Es braucht wie bei einer guten Suppe die
richtigen Zutaten, damit ein Hotel und ein
Restaurant zwanzig Jahre lang erfolgreich geführt werden können. Die
Ausgangslage war für Jürg und Susanne Neuenschwander nicht eben
günstig, als sie vor zwanzig Jahren nach dem Tod von Susannes Vater das
Hotel übernahmen. Sehr jung, unerfahren und ohne Routine war dieser
Schritt einem Sprung ins kalte Wasser vergleichbar. Anstatt gemeinsam
auf Reise zu gehen, hiess es für das junge
Ehepaar
nun an- und zupacken. Der schwierige Start und die
Anfangsschwierigkeiten konnten aber überwunden werden. Nach zwanzig
Jahren unermüdlichem Einsatz und vieler langer Arbeitstage im
Saanerhof, in denen zwei Millionen Franken in das Hotel investiert
wurden, darf Jürg Neuenschwander mit Recht sagen, dass sich der Aufwand
gelohnt habe. In dieser Zeit kamen auch die fünf Kinder der
Grossfamilie zur Welt. Die beiden Ältesten sind zurzeit in der Lehre:
der eine als Hotelkaufmann, der andere als Hochbauzeichner. Beides
Berufe, die für den Saanerhof ideal sind, sei es dereinst im Büro oder
für die immer wieder anfallenden Renovationen. Die Chancen, dass das
Hotel der Familie und die Familie dem Hotel erhalten bleiben, sind also
völlig intakt. Mit Neuenschwanders wird also auch weiterhin zu rechnen
sein.
Das Drei-Sterne-Haus zieht eine gemischte Gästeschar
an, die eine gemütliche und familiäre Atmosphäre im Hotel sucht und
findet. Titel sind verpönt, jeder Mann wird als Herr, jedes weibliche
Wesen als Frau angesprochen. Da sitzt der Adelige neben dem Büezer. Das
Hotel versucht, mit seinem Angebot einem breiten Gästesegment gerecht
zu werden. So gibt es zum Beispiel Vierbettzimmer für Familien oder
Velofahrer. Die heutige Zeit ist schnelllebig und die Gäste sind
kurzentschlossen. Diesem Umstand trägt der Saanerhof mit einer eigenen
Homepage im Internet Rechnung. Hier können sich die Hotelgäste online
informieren und kurzfristig buchen. Wie wichtig es aber auch ist,
Stammgäste zu gewinnen und zu behalten, zeigen die Anhänger
Krishnamurtis. Aus den barfüssigen Anhängern und Hippies der
Sechzigerjahre sind gut verdienende Anwälte oder Ärzte geworden, die
aber noch immer im Saanerhof absteigen.
Das 20 Jährige Jubiläum. Sogar das Wetter spielte
mit und unterbrach beim Anblick der fröhlichen Freunde,
Gäste und Lieferanten des Saanerhofes seinen für diesen
Sommer typischen Dauerregen. Es wurde aber auch kulinarisch
und musikalisch etwas geboten: Nico Brina und Thomas Fahrer
heizten mit ihren Boogie-Woogie- und Rock'n'Roll-Melodien
die Stimmung auf der Terrasse gehörig auf. Das gute Essen,
ein würziger Tropfen und gute Gespräche unter Freunden hoben
die gute Laune noch mehr. Es ist also nicht verwunderlich,
dass die letzten Festbesucher lange nach Mitternacht die
gastliche Terrasse verliessen, wie eine Hotelangestellte
berichtete. Ein solches Fest ruft nach Wiederholung.
King of Boogie Nico Brina /Blues, Rock'n'Roll, Boogie-Woogie.
Seit 2000 alle Jahre wieder in der letzten Märzwoche. |
Jürg Neuenschwander als Mundharmonikaspieler... |